denn der Tesla Roadster verbraucht keine 10 Liter Sprit auf 100, keine 7 Liter, keine 5 Liter und auch keine 3 Liter. Der Tesla Roadster verbraucht überhaupt kein Tröpfchen Benzin, er läuft nämlich zu 100 % mit Strom.

Wer jetzt glaubt, es würde sich bei diesem Auto um ein „typisches“ Öko-Auto handeln, welches zwar umweltfreundlich sich fortbewegt, aber ansonsten einfach scheußlich aussieht – weit gefehlt.

Bild 1-10
Ob in rot

Bild 2-9
oder in schwarz,

der Tesla macht in beiden Farben einen sensationellen Eindruck.

Die Fahrwerte können sich ebenfalls sehen lassen:
von 0 auf 60 Meilen / Std. (96,56 km/h) braucht er gerade mal 4 Sekunden,

Zum Vergleich, der BMW M5 braucht mit seinem V10 Motor 4,7 Sekunden bis auf 100,
der Porsche Turbo schafft es unter 4 Sekunden nur mit der großen Maschine und 480 PS (3,7 Sek).
Ein kleiner Wermutstropfen ist (noch) die Entfernung, die der Tesla mit einer Akku-Ladung zurücklegen kann, es sind gut 320 Kilometer. Aber die müssen einen höllischen Spaß bringen!

Über den Tesla habe ich bereits hier, hier und hier berichtet. Weitere Infos findet Ihr auf der homepage von Teslamotors.

Nachtrag: auf Christians Kommentar hin, habe ich mich auf der homepage von Teslamotors noch einmal umgesehen. Andrew Simpson, (Vehicle Systems Engineer) beschreibt in seinem Blogbeitrag vom 24. Sept. 2007 die getesteten Leistungsdaten. Danach kommt der Tesla im Stadtverkehr sogar auf bis zu 427 Kilometer Reichweite. Das dürfte für den Stadtverkehr allemal ausreichen.

Was die Beschleunigung angeht, kommt er sogar unter 4 Sekunden. Um diese Leistung auch dem Beifahrer nachdrücklich klar zu machen, erlauben sich die Testfahrer bei Tesla öfters einen kleinen Scherz. Sie bitte (neue) Beifahrer das Radio doch etwas lauter zu stellen und treten dann aufs Gaspedal. Danach hat der Beifahrer keine Chance mehr, das Radio zu erreichen, da er von den Beschleunigungskräften nach hinten in den Sitz gepresst wird.

Man kann aber auch sicherlich etwas weniger stark aufs Pedal treten ;-).

Hier noch ein paar Einzelheiten der entfernungsmäßigen Leistungsdaten:
* 267 miles of conservative urban driving in the suburbs around San Carlos (a best-case scenario)
* 230 miles from North Lake Tahoe to San Carlos with two occupants plus luggage
* 227 miles of highway cruising on the I-5 freeway, south of Stockton
* 222 miles including sporty driving from San Carlos to Santa Cruz via the hilly Skyline Blvd, and highway cruising from Santa Cruz to San Carlos via Hwy 1, San Francisco, and US 101
* 213, 209 and 203 miles of highway cruising with A/C using I-280, Hwy 85 and US 101
* 186 miles of aggressive driving on I-280 and the round trip from Woodside to San Gregorio Beach via Hwy 84
* 165 miles of impatient commuting, aggressive stops and starts, high speeds, and air conditioning on from Saratoga Gap to San Carlos via Hwy 9, Hwy 85 and I-280 (a worst-case scenario)“

About the Author Jörg Weisner

  • Tja, und wenn ich sowas sehe, dann frage ich mich verdammt nochmal, warum sind das noch Nischenprodukte? 320 Kilometer finde ich angesichts der Fahrleistung doch ziemlich gut. Und so als Stadtauto wäre so ein Elektromobil doch grandios. Da brauche ich keine 4 Sekunden auf knappe 100, da würde mir das doppelte für den Ampelstart völlig reichen 😉

    Bitte mehr von solchen Autos, die auch durchaus schick aussehen dürfen, wie der Tesla beweist.

  • „warum sind das noch Nischenprodukte?“

    Weil ich mir auch beim derzeitigen Dollarkurs kein Fahrzeug mit einem Basispreis von 98.000 Dollar leisten kann. Gäbe es ein Elektrofahrzeug für etwa 15 bis 20 TEURO für den Stadt/Berufsvekehr (10 s reichen mir dicke), dann würde es ich beim nächsten Kauf in Betracht ziehen – vorausgesetzt die Lieferzeit wäre deutlich geringer als 1 Jahr.

  • Klar, für „Normalos“ sind die 100 Dollar-Riesen immer noch ne Menge Knete.
    Ich finde es aber gut, das Tesla so einen Hingucker entwickeln und damit eindeutig zeigen, dass ein Elektro-Auto nicht langweilig sein muß.
    Die Leute von Tesla haben sich bewußt dafür entschieden, zuerst das obere Preissegment anzusprechen und sich von dort aus nach unten zu bewegen.
    Wir dürfen also gespannt sein, wann es alltagstaugliche Elektro-Autos für unter 20.000 TEuro gibt, sicherlich auch eine Frage der Absatzmenge.

  • Tesla hat vor ca. 1.5 Jahren mit der Ankündigung dieses Fahrzeugs vielleicht die Wiedergeburt des Elektroautos eingeläutet und die grossen Autobauer in der Öffentlichkeit gehörig unter Druck gesetzt. Dennoch darf man eines nicht vergessen: Tesla hat bisher keine Erfahrung mit einer kostendeckenden Serienproduktion, da wird das Unternehmen noch einiges an Lehrgeld zahlen müssen. Sie sind aber auf gutem Wege, trotz der akutellen Verzögerung durch die Probleme mit dem Getriebe, kann man zuversichtlich sein, dass erste Fahrzeuge bis Mitte 08 ausgeliefert werden können.
    Gruß
    Markus

  • Markus,
    die Bedenken bzgl. der Serienfertigung kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube auch, dass die Pläne von Tesla ziemlich ehrgeizig sind. Insgesamt finde ich es aber absolut beachtenswert, was die leisten. Und die Erfahrungen zeigen, dass echte Innovationen oft von außerhalb kommen. Ich drücke den Tesla Jungs (und Mädchen ?) auf jeden Fall die Daumen. Und da sie das Auto bei Lotus in UK fertigen lassen, dürften sie auch das eine oder andere Fertigungsproblem von vornherein vermeiden könnnen.

  • Wen der Preis nicht wäre hätte ich mir schon lange ein solches Auto zugelegt. Ich hätte nicht gedacht, dass solch ein Auto jemals auf den Markt kommt, wenn es noch Öl gibt. Nur, welche Werkstatt kann ein Elektroauto reparieren? Was, wenn man liegen bleibt?

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