November 6, 2007

Die Terminplanung war nicht ganz leicht. Aber ich habe es dennoch geschafft, den Samstag in Berlin das Barcamp zu besuchen. Es war mein erstes Barcamp. Und es hat mir super gefallen.

Gelesen hatte ich bereits viel über die bisherigen Barcamps. Aus diesem Grunde war ich auch nicht überrascht über die Menge der Leute, und auch nicht über die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit. Das ist es ja gerade, was ich an solchen Konferenzen liebe. Man kommt schnell ins Gespräch, tauscht sich aus und versucht sich gegenseitig zu helfen.

Einen sehr schönen Bericht über das Barcamp gibt es übrigens bei Jan, im Upload-Magazin.

Ich kann mich seinem Fazit nur anschließen

„Es hat großen Spaß gemacht, es war anregend und es war anstrengend. Meine Erwartungen wurden somit auf jeden Fall erfüllt. Vor allem habe ich viele Leute das erste Mal “in echt” getroffen, die ich bislang nur aus dem Netz kannte. Und das war sehr klasse.“

Und zum Wordcamp08 in Hamburg habe ich mich zusammen mit Frank Hunck ebenfalls schon angemeldet. Vielleicht treffe ich dann auch Jan mal persönlich.

PS: Eines habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Wäre es auch möglich, so eine lockere Konferenz (oder Unkonferenz) mit „ganz normalen“ Unternehmern, Handwerkern oder Freiberuflern hinzubekommen?

Was meint Ihr?

About the Author Jörg Weisner

  • Klar sind sie das,
    deshalb ja auch die Gänsefüsschen.
    Aber wäre so eine Konferenz auch mit 400 Bauunternehmern möglich?
    Oder mit 450 Zahnärzten?
    Oder mit 300 Außendienstmitarbeitern einer Versicherung oder 500 Bankern???

    Ich habe da meine Zweifel.
    Wie seht Ihr das?

  • Na ja, es müssen ja nicht gleich 400 sein. Das wird schon daran scheitern, die zu mobilisieren.
    Und dann – so glaube ich – haben die das noch nicht so geschnallt, mit dem „Wissen verschenken“. Nach meiner Erfahrung herrscht noch viel zu großes und ängstliches Konkurrenzdenken bei vielen „normalen“ Unternehmern.

    ABER – interessanter finde ich die Frage: Wäre das sinnvoll? Was sollen sich 400 Bauunternehmer gegenseitig erzählen? Ich find einen Branchenmix viel besser. Weil es einfach immer viel mehr bringt, über den eigenen Tellerrand zu schauen… Auch das haben viele noch nicht begriffen. Der Zahnarzt wird vermutlich nicht auf Anhieb glauben, dass er vom Bauunternehmer was lernen kann. Kann er aber. 🙂

  • Biggi,
    ich gebe Dir Recht, die Mischung machts.
    Aber wie überzeugen wir die Zahnärzte (nur um ein Beispiel zu nennen), dass sie von den Bäckern, Apothekern, Elektrikern usw. lernen können? Und wie lassen sich die anderen überzeugen?
    Ich glaube für die meisten ist so eine Konferenz-Form schwer vorstellbar. Man muß es eben erlebt haben.
    Nur welcher Handwerker geht schon auf eine Web2.0 Konferenz???

  • Sehr können wir uns in Hamburg treffen. Dort wird es (vielleicht) auch etwas übersichtlicher als in Berlin.

    Und zu der Frage: Blogger und Podcaster vernetzen sich schon „beruflich“ sehr viel. Da liegt es nahe, das auch einmal in die Offline-Welt zu übertragen. Bauunternehmer und Zahnärzte sehen sich eher als Konkurrenten, schätze ich. Jedenfalls gehört das gegenseitige Vernetzen nicht zu ihrem Beruf.

    Erleichternd kommt hinzu, dass Blogger und Podcaster ihrer Profession vor allem in der Freizeit nachgehen und damit Spaß haben. Berufsblogger gibt es kaum und somit auch kein (kaum) Konkurrenzdenken und kein (wenig) Neid.

  • nun ja, wenn jeder Barcamper, der Kunden hat, einen oder zwei seiner Kunden einladen mitnehmen würde, hätte man schon ne gute Mischung. Und was glaubst du, was der Dachdecker beim nächsten Innungstreffen erzählt. :))
    Das Schwierigste wird sein, die überhaupt da hin zu kriegen. also „mein“ Gärtner z.B. würde garantiert sagen: Dafür habe ich keine Zeit, für all diese Dinge, die man da lernen kann, bezahle ich schließlich sie. 🙂

  • Gerade flattert mir eine PM eines neuen Ärzte-Markteing-Verbundes in die Mailbox.
    Keine Ahnung, was das für ein Verein ist. Aber das passt doch in jedem Fall in unsere Diskussion hier. Wen es interessiert, hier der Link zur Pressemeldung: http://tinyurl.com/yujjz2
    Zumindest ist der Netzwerkgedanke, also Miteinander, statt Gegeneinander offenbar auch bei den Ärzten angekommen.
    (Möglicherweise ist das auch nicht neu. Für mich wars das…)

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