Hannes Treichl hat mich mit seinem AndersDenken Blog einmal wieder inspiriert. Diesmal mit einem humorvollen Interview mit dem Ideen-Designer Raik Adler.

Raik arbeitet in dem gleichen Segment, wie die schweizerische Firma Brainstore. Er liefert Ideen. An Firmen. Gegen Bezahlung.

Auf Hannes Frage: „Gibt es einen Ort an dem du besonders kreativ bist?“
antwortet Raik:

„Ja, im Kopf! Ansonsten am ehesten im Bett. Da ich meist zwei Stunden zum einschlafen benötige, habe ich genug Zeit, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich schreibe alles auf und am nächsten Morgen wird aussortiert. Besonders kreativ wird es, wenn ich das nächtliche Gekritzel nicht mehr lesen kann, da ich es im Dunkeln geschrieben habe.“

Das ruft bei mir Erinnerungen wach, an einen lang gehegten Wunsch, dessen Erfüllung ich jetzt hoffentlich zusammen mit Hannes und Raiks Hilfe näher komme.

Mir geht es ähnlich wie Raik, ich habe im Bett oft die besten Ideen. Allerdings eher morgens, in der Aufwachphase. Ich liebe es zum Beispiel in diesem Dämmerzustand meine Gedanken schweifen zu lassen.

Die eine oder andere Idee könnte man dabei wirklich verwenden. Dann möchte ich sie natürlich festhalten. Also aufschreiben. Aber Licht anmachen, würde diesen schönen, träumerischen Zustand beenden. Was also tun? – Im Dunkeln schreiben. Am Besten unter der Bettdecke, damit die Finger nicht kalt werden.

Tja und dann gibt es die Schwierigkeit, das Ganze hinterher noch lesen zu können.

Also Hannes und Raik, ich fordere Euch auf, entwickelt mit mir zusammen endlich eine umsetzbare Idee, hierfür eine Lösung zu finden.

Erster Vorschlag von mir:

Eine flexible Tastatur, die ich mit unter die Bettdecke nehmen kann. Natürlich eine Funktastatur. Und ich will auf ihr blind schreiben können, denn meine Augen sind zu. (Außerdem ist es unter der Bettdecke ohnehin dunkel.) Und das Notebook müßte sich auch automatisch anschalten.

Was meint Ihr? Ich freue mich auf Eure Ideen.

Anmerkung: Natürlich sind alle anderen, die Ideen beisteuern wollen, herzlich willkommen.

[tags]Ideen, Problemlösung, Kreativität[/tags]

About the Author Jörg Weisner

  • Wie wäre es, die Idee nicht schriftlich, sondern akustisch festzuhalten und sie auf Band zu sprechen? Odere gelingt das aufgrund der noch zu hohen Müdigkeit nicht?
    Gruß, Nicole E.

  • Gute Idee.
    Habe ich früher ein paar mal gemacht, mit einem digitalen Recorder. War nur ein bischen schwierig den zu bedienen mit geschlossenen Augen 😉

    Muß ich wohl mal wieder versuchen – ich werde darüber berichten.

  • Diktiergerät wäre mir auch als erstes eingefallen. Ansonsten versuch es doch mal mit total verrückten bildlichen Eselsbrücken oder stelle dir vor, dass du die Idee als Gegenstand an einen bestimmten Platz in deiner WOhnung legst, dann solltest Du sie dort am Morgen „finden“.
    Bei mir funktioniert Papier und Bleistift immer noch am besten.

  • Schreibst Du mit geschlossenen Augen?
    Und wenn, wie orientierst Du dich, wo Du was schreibst auf der Seite? Wann blätterst Du um und schreibst auf der nächsten Seite weiter? Und wie schaffst Du es, das Ganze später noch einigermaßen entziffern zu können?

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