In einem aktuellen Blogbeitrag beschreibt der Chairman von Tesla Motors Elon Musk die Pläne der company.

Interessant daran für mich, dass sie nicht nur einen Sportwagen entwickeln wollen, sondern nach und nach weitere und billigere Modelle.

„So, in short, the master plan is:

1. Build sports car
2. Use that money to build an affordable car
3. Use that money to build an even more affordable car
4. While doing above, also provide zero emission electric power
generation options“

Ebenfalls sehr aufschlußreich finde ich die Erläuterungen und Vergleiche zu der Energieausnutzung des Tesla verglichen mit herkömmlichen wie auch anderen Elektro-Autos.

Bin wirklich mal gespannt ob das Konzept aufgeht. Plausibel hört es sich auf jeden Fall an. Und dass der Chairman Elon Musk auch „hochfliegende Pläne“ verwirklichen kann, zeigt er mit seiner eigenen Company, SpaceX. Die liefern die Transportmittel unter anderem für Sateliten – sprich sie bauen Raketen!!!

Hier ist der Link:

About the Author Jörg Weisner

  • Hallo Herr Weisner,

    bin soeben über diese Seite von Elon Musk und seiner Firma Tesla Motors gestolpert. Da ich sehr fasziniert von den Ideen Telas bin, frage ich mich unwillkürlich, sind dort Ideen von dem genialen Erfinder umgesetzt worden?
    Wenn das der Fall sein sollte, lässt es darauf hoffen, dass eine völlig neue Ära der industriellen Entwicklung hier ihren Ausgangspunkt haben könnte. Aber vorher wüßte ich gern, woher beziehen diese Autos ihre Energie?
    Viele Grüße, mit der Bitte um nähere Informationen
    Lutz Friedrich

  • Hallo Herr Friedrich,
    der Tesla läuft mit einem Wechselstrommotor. Insofern ist dieses von Tesla erfundene Prinzip hier verwirklicht. Tesla ist aus diesem Grunde auch der Namensgeber.
    Die Energieversorung soll u.a. durch Solaranlagen funktionieren. Die Idealvorstellung von Tesla Motors sieht eine Kette von Solar-Tankstellen vor.
    Insgesamt halte ich Tesla Motors für ein absolut faszinierendes Projekt. Endlich mal ein Elektroauto, was auch Spaß machen kann.

  • Hallo,
    man muß fragen, was diese Silicon-Valley-Firma mit der vollmundigen Ankündigung des Tesla-roadsters bezweckt. Denn mit den angegebenen Eckdaten ist das Projekt völlig unrealistisch, denn die angegebenen Reichweiten und Fahrwerte sind mit der derzeitigen Batterie-Technologie keinesfalls erreichbar. Schon gar nicht mit Li-Ion-Akkus.
    (Rechnet’s anhand der Energiedichte einfach mal durch;-).
    Insofern ist abzusehen, daß kein einziger Tesla je in Kundenhand gelangen wird.
    Erstaunlich ist nur, für wie naiv diese Firma den Interessierten hält.
    Schade, wieder eine vertane Chance.
    Werner

  • Werner,
    danke für Deine Kommentar und die Skepsis. Ich kann dazu allerdings überhaupt nichts sagen, bin in dieser technischen Hinsicht voller Laie. Energiedichte ???
    Schicke doch mal Deine Frage an Tesla, ich wäre gespannt, wie die darauf antworten.

  • Hallo Herr Weisner,

    also ich finde den Roadster absolut Genial. Ein bissel teuer aber auch Gerechtfertigt. Was mich mal Interessieren würde, welche Akku Modelle gibts denn und hätten Sie ne Idee wo man noch mehr Info´s über Electrik Autos bekommt, bisher war die Internetausbeute sehr mager. Ihre Seite bzw. die Tesla Seite zu finden war echt Glück in diesem www. Dschungel. Würde mich sehr freuen noch mehr Anhaltspunkte zu bekommen. Grüße,
    Kai

  • Hallo Werner,

    ich habe die Rechnung mal durchgeführt. Die Batterie wiegt lt. Hersteller 450kg und speichert 56kWh. Also 124kW/kg, ein Lithiumionenakku wie man ihn im Laptop findet hat so 100kW/kg. Also durchaus glaubhaft.
    Existierende Elektroautos benötigt so 100 Wh/km, der Tesla angeblich 110 Wh/km. Damit ist die angekündigte Reichweite von 400km durchaus möglich.
    Nach meiner Rechnung also durchaus machbar. Das Geheimnis liegt wohl unter anderem in der Größe der Batterie.

    Viele Grüße,
    Martin

  • Nicht ganz richtig mit den 124 kW/kg, die gravimetrische Energiedichte wird in kWh/kg angegeben, je höher die ist, desto besser.

    Bei 56 kWh/450kg beträgt die halt ca. 0,13 kWh/kg, das Ziel in der Akkutechnik beträgt ca. 0,3 kWh/kg. Ab diesem Wert kann man alle Autos mit Verbrennungsmotoren in die Tonne treten.
    Übrigens: Durch die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen trägt das Fahrzeuggewicht nicht mehr massgeblich zum Energieverbrauch bei! Kaum zu glauben, aber wahr.

  • Ich grüße Sie aus Bayern, Herr Weisner,
    die aktuelle Datenlage und die momentane Literaturrecherche über gravimetrische Energiedichte läßt dieses Projekt als korrekt einstufen.- Bitte beantworten Sie mir 2 Fragen: 1: Welchen Klang( Geräusch) macht dieser Roadster und 2. Wo kann man ihn in Deutschland kaufen, oder wo könnte man ihn -wenn man ihn in USA kauft- in Deutschland reparieren lassen?
    Danke für die Info.
    Thomas Scherg

  • Es wird allerings auch nach einem Neutrino-Antrieb geforscht, jedoch nicht von Tesla Motors. Teslas Umstzung der freien Energie.

  • Hallo,

    durch riesiges Glück konnten wir eine Probefahrt (auf dem Beifahrersitz – an der Seite des certificated driver)in dem Tesla Roadster machen und es ist wirklich unglaublich: kein Motorgeräusch ist hörbar, meinzig der Fahrtwind und die Abrollgeräusche. Ach ja: der Wagen hat eine echt starke Beschleunigung 😉

  • hmmmm…. 450 kg Batterien, und die sollen in eine Lotus Elise eingebaut werden? Das Ding bricht doch in der Mitte durch, und um die Kurve gehts auch nimmer gescheit, aber in Amiland geht es ja eh nur um geradeaus Gasgeben, oder? Der Rücktritt von Martin Eberhard kurz bevor er seine Sprüche wahr machen muß, spricht in meinen Augen auch Bände (das Internet ist halt geduldig).

  • Wen es interessiert / angeht:

    Verfahren zur schnellen Energiebevorratung elektrischer Straßenfahrzeuge

    Beschreibung

    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erweiterung des Aktionsradius von elektrischbetriebenen Straßenfahrzeuge, die ihre Antriebsenergie aus wiederaufladbaren Batterien beziehen.

    Es ist bekannt, dass Elektrofahrzeuge eine technisch einfachere und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Motorfahrzeugen sind. Die unzureichende Kapazität der verwendeten Energiespeicher sowie vor allem deren stundenlanges Wiederaufladen, schränkt jedoch ihren Aktionsradius und dadurch ihre Flexibilität und Attraktivität so sehr ein, dass sie als Straßenfahrzeug gegenwärtig nicht gefragt sind.
    Beispiele dafür sind die von den Herstellern wieder vom Markt genommenen Batterie-Elektrofahrzeuge von GENERAL MOTORS (EV1) und TOYOTA (RAV4-EV).

    Es ist ferner bekannt, dass im Zusammenhang mit dem aktuellen Problem des Klimaschutzes auch der Straßenverkehr einen Beitrag zur Minimierung der CO2-Emission leisten muss. Neben CO2-neutralen Bio-Kraftstoffen, kommen dafür auch elektrisch betriebene Fahrzeuge in Frage, die ihre Antriebsenergie entweder aus Wasserstoff, der in Brennstoffzellen Elektroenergie erzeugt, oder direkt aus vorher am Stromnetz aufgeladenen Batterien beziehen.

    Die Alltagstauglichkeit der Brennstoffzellen-Technologie als Massenprodukt ist jedoch für die nahe Zukunft nicht absehbar.

    Technisch einfacher und bereits vielfach dort erfolgreich eingesetzt, wo ein relativ geringer Aktionsradius (Golfplätze, Lagerhallen, Werksgelände, Versehrtenmobile) ausreichend ist, sind dagegen Fahrzeuge mit Batterien als Energiespeicher. Dass stundenlange Wiederaufladen der Batterien am Stromnetz ist bei diesen Anwendungen organisatorisch kompensierbar.

    Eine zwar noch sehr teure, doch bereits alltagstaugliche Lösung auf dem Weg zum reinen Elektro-PKW, wird von “TESLA MOTORS“ aus Silicon Valley, Kalifornien / USA mit dem ausschließlich für den Elektro-Antrieb entwickelten “TESLA ROADSTER“ auf dem Markt angeboten. Sein Motor soll 182 kW leisten und das ca. 1.150 kg schwere Mobil innerhalb von 4,2 sec von 0 auf 100 km/h beschleunigen, Höchstgeschwindigkeit 210 km, Reichweite 400 km. Die Antriebsenergie wird in 6.831 Lithium-Ionen-Akkus (Laptop-Akkus) gespeichert, die ca. 500 mal wiederaufladbar sein sollen. Design und Ausrüstung des Fahrzeuges entsprechen der Premiumklasse von Sportwagen. In dem Preis von 70.000 € sind auch die 6.831 Laptop-Akkus enthalten.

    Manko des Fahrzeugs bleibt allerdings weiterhin, die nach 400 km notwendige Fahrtunterbrechung von mindestens 3,5 h um die Akkus wiederaufzuladen.

    2

    Als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen wird von verschiedenen Fahrzeugherstellern das Hybridfahrzeug angeboten das der Fahrsituation entsprechend entweder mittels Verbrennungs- oder batteriegespeisten Elektromotor angetrieben wird sowie seine Bremsenergie in Elektro-Energie umgewandelt in Batterien zurückführt. Seine Batterien sind allerdings vor Fahrtantritt auch am Netz aufzuladen. Dieser Fahrzeugtyp emittiert zwar weniger, doch weiterhin Schadstoffe, ist schwerer und technisch aufwändiger als herkömmliche Fahrzeuge gleicher Größe, was sowohl den Energieverbrauch, den Wartungsaufwand, als auch seinen Preis mitbestimmt.

    Doch bereitet diese Technologie den Übergang zum reinen Elektro-Pkw vor, da sie zwangsläufig die Entwicklung besserer und durch Massenproduktion außerdem preiswerter Energiespeicher beschleunigt. So hat auch der amerikanische Präsident am 24.Januar 2007 in seiner “Rede zur Lage der Nation“ unter anderem für 2007 die finanzielle Aufstockung des Forschungsprogramms zur Entwicklung effektiverer Batterien für Hybridfahrzeuge um USD 6,7 Millionen auf USD 30 Millionen angekündigt.
    Auch wenn in absehbarer Zeit geeignetere Batterien kostengünstig zur Verfügung stehen werden, ist jedoch nicht absehbar, dass sie genauso schnell wiederaufladbar sein werden, wie das Betanken eines herkömmlichen Fahrzeugs dauert. Die eingeschränkte Flexibilität der Elektro-Fahrzeugs ist somit nicht alleine durch größere Batteriekapazität zu lösen.

    Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, reine Elektrofahrzeuge in etwa der gleichen Zeit mit Antriebsenergie zu bevorraten, in der konventionelle Fahrzeuge betankt werden, so dass sie auch deren Aktionsradius und somit Flexibilität erreichen.

    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1. und 2 genannten Merkmale gelöst, indem für elektrische Fahrzeuge mit Batterien nur wiederaufladbare Speichermodule zum Einsatz kommen, deren geometrische und technische Parameter einem einzigen, einheitlichen Standard unterliegen und somit untereinander austauschbar sind sowie dass die Elektro-Fahrzeuge zur Aufnahme der Module über Kassetten verfügen, die ebenfalls diesem Standard entsprechen.

    Vorbild zur Lösung der Aufgabe sind ISO-Container, die im Welthandel millionenfach als Boxen, Kühlcontainer, Flats, Tankcontainer usw. im Umlauf sind und die gesamte Warenlogistik innerhalb von zwei Dekaden revolutioniert haben. Der Erfolg dieser Technologie beruht alleine auf einem ISO-Standard, der alle wichtigen Parameter der ISO-Containern bestimmt und bei ihnen, unabhängig vom Hersteller oder Eigentümer, genauestens eingehalten wird. Nur dadurch, dass überall auf der Welt auch Schiffe, Transportfahrzeuge, Umschlaggeräte und –einrichtungen diesem Standard entsprechen, ist der halbautomatische Umschlag und die automatische Lagerhaltung sowie vielfach beschleunigte und vereinfachte Abfertigung von Gütern im Seeverkehr möglich.

    Die Philosophie des einheitlichen Standards erfindungsgemäß auf elektrisch betriebene Straßenfahrzeuge übertragen heißt, es kommen für alle Fahrzeugtypen als Energiespeicher, nur vollkommen identische Batterien zum Einsatz.

    3

    Dabei muss es sich um leicht und einfach handhabbare, wartungsfreie Batteriemodule handeln, die bezüglich Form, Abmessung, Höchstgewicht, Mindestkapazität, Mindestsicherheit, Spannung, elektrische Anschlüsse sowie (festgelegten) finanziellen Wert, einem einzigen, allgemein verbindlichen Standard entsprechen und dadurch untereinander absolut gleich sind. Jedes Batteriemodul sollte aus nur einer Speicherzelle bestehen, so dass es gemäß dem Spannungs- und Strombedarf der unterschiedlichen Fahrzeugtypen, mit anderen identischen Modulen kombinierbar ist. (Beispiel runde Haushaltsbatterien). Dies erfolgt automatisch in den Batteriekassetten (Beispiel Taschenlampenhülse) der Fahrzeuge, die ebenfalls diesem Standard entsprechen müssen. So sind leergefahrene Batterien unterwegs problemlos und schnell an den Ladestationen (Tankstellen), manuell, halb- oder. vollautomatisch gegen bereits wiederaufgeladene Speicher auswechselbar.

    Nachdem eine flächendeckende Infrastruktur an Batterieladestationen vorhanden ist, bestehen die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile darin, dass elektrische Straßenfahrzeugen eine ähnliche Flexibilität wie herkömmliche Motorfahrzeuge haben, die mit zunehmender Batteriekapazität weiter zunimmt. Durch vorrangige Nutzung von “grünem“ Ladestrom, bietet dieser Fahrzeugtyp eine technisch einfache, umwelt- / klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen sowie zu Hybridfahrzeugen. Gleichzeitig werden Eigner von Ladestationen / Tankstellen oder ihre Umgebung dazu animiert, in lokale Kleinkraftwerke (Solar, Wind, Biomasse) zu investieren, um eigenen “grünen“ Ladestrom zu verkaufen.

    Die standardisierten Batteriemodule behindern nicht die Weiter- und Neuentwicklung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, den Batterien sowie der Bordelektrik.

    Snitram

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